Ob aus Gründen des Glaubens, der Selbstüberwindung, oder einfach aus Überzeugung, das Fasten bringt einen näher zu sich selbst!
Aber warum ist das so? Was passiert beim Verzichten und warum macht Fasten sogar Spaß?
Das Weltzentrum der Lebensqualität ist zwar nicht das Schlaraffenland, aber wir haben in der heutigen Zeit trotzdem die Möglichkeit, rund um die Uhr zu konsumieren. Überall locken die kleinen Versuchungen und hinter jeder Ecke findet man Bequemlichkeit. Dem zu Widerstehen ist eine wohltuende Herausforderung und jedes „nein danke“ hält einen dabei auf Erfolgskurs.
Der Erfolg stellt sich schnell ein!
In meinem Fall war es zuletzt das Bewusstsein, die Hosen wurden enger und die Abende immer länger. Nur mal eben noch die Tagesthemen schauen, noch einen interessanten Artikel lesen und schon war es Mitternacht. Am nächsten Tag gab es frische Energie aus der Kaffeemaschine und dann ging es wieder ab in den Emaildschungel.
Da kommt mir die Fastenzeit gerade recht!
Nein Danke ich verzichte!
Auf die Tagesthemen
Schlaf ist der Schlüssel zum Glück, also habe ich mir vorgenommen mindestens acht Stunden zu schlafen.
Auf das Faulenzen
Bequemlichkeit führt zu einer Negativanpassung des gesamten Herz-Kreislaufsystems und senkt mittelfristig die individuelle Leistungsfähigkeit. Mein Sport war schon immer das Laufen. Im Schnitt 30 Minuten pro Tag reichen aus. Mein Wochenpensum liegt derzeit bei vier bis fünf Stunden. Das ist bei jeder Form der Bewegung machbar.
Auf die kleinen Sünden
Hier ein Schokolädchen, da ein Stück Torte, zum Mittagessen ein Spezi und am Abend das verdiente Bier. Schließlich braucht man ja auch viel Energie um den Alltag zu meistern. Das mit der Energie stimmt, aber die Energiequelle macht den Unterschied. Auch hier gilt, „weniger ist mehr“. An Tagen an denen ich nicht Laufe verzichte ich wechselweise auf Frühstück oder Abendbrot. Einen Leistungseinbruch gibt es nicht, viel mehr ein schärfen der Sinne. Ein weiteres wichtiges Element ist das Wasser und zwar mindestens drei Liter davon pro Tag.
Am Ende geht es um das Bild welches man von sich selber haben möchte. Dazu gehört ein klares Ziel und ein Plan wie man dieses Ziel erreichen will. Jeder Schritt auf diesem Weg bringt uns ein Stückchen näher und jedes „nein danke“ ist ein kleiner Erfolg. Mit jedem Erfolg wächst das Selbstbewusstsein und die eigene Zufriedenheit.
Ein kleiner Tipp: Wenn das Wetter schlecht ist und sie ihren geplanten Spaziergang/Radtour/Lauf oder was auch immer trotz der schlechten Rahmenbedingungen beendet haben, werden sie sich noch besser fühlen.
„Der Schultes hat gut Reden, die Fastenzeit ist ja gerade erst sechs Tage alt!“
Das ist richtig, aber ich habe natürlich schonmal vorgefastet und bin mit kurzer Urlaubsunterbrechung seit 01.01.2026 auf Fastenkurs!
Mein Ziel: der fitteste Schultes im gesamten Weltzentrum der Lebensqualität kann nur der Irndorfer sein ;-)
Egal ob inspiriert oder amüsiert, kommen Sie gut und vor allem zufrieden durch die Fastenzeit und zwar genau so wie sie es gerne möchten.