Spiel- und Freizeitareal in der Ortsmitte kann umgesetzt werden | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Irndorf erhält 171.600 ,- EUR aus der Rückflussmittelrunde

Spiel- und Freizeitareal in der Ortsmitte kann umgesetzt werden

Am Samstagvormittag wollte ich nur noch schnell ein paar Rechnungen freigeben, die vergangene Woche nachbereiten und die Post vom Freitag bearbeiten.

Beim öffnen der E-Mails, sah ich im Eingang Nachrichten vom Regierungspräsidium und von unserem Landtagsabgeordneten Guido Wolf. Aufgeregt klickte ich auf die Mail aus Freiburg. Werden wir nach den letzten beiden Absagen, sowohl bei MOGENA als auch beim Städtebaulichen Sanierungsprogramm tatsächlich einen Zuschlag erhalten?

Irndorf erhält 171.600 EUR, Herzlichen Glückwunsch

Ein starkes Signal, ein Zeichen der Wertschätzung und der damit verbundene Auftrag „Macht was draus“!

Irndorf kann jetzt den identitätsstiftenden Ortskern auf gut 1000m² zu einem belebten und beliebten Mehrgenerationen-Treffpunkt ausbauen. Auf drei Ebenen sollen vier Spiel- und Erholungsbereiche entstehen, welche die DNA der Gemeinde in sich vereinen. Die Schaufelsen mit den Burgen und Schlössern, das Naturschutzgebiet Irndorfer Hardt, die Irndorfer Traditionen und die Historie werden in einer parkähnlichen Struktur abgebildet werden. Über all dem was Irndorf ausmacht, steht die Dorfgemeinschaft. Diese werden wir eben auch in diesem Projekt verwirklichen. Es sind die Kunstschaffenden mit ihrer Kreativität, die Poeten mit ihren Gedichten und die Historiker die mit ihren Geschichten einen immateriellen Beitrag zum Gelingen des Projektes leisten werden.

Stärkung der Familienfreundlichkeit und des Schulstandortes

Die strategischen Auswirkungen dieser Maßnahme werden einen echten Mehrwert für unsere Gemeinde bedeuten. In der Kombination mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung sowohl für die altersgemischte Gruppe des Kindergartens, als auch für alle vier Klassenstufen der Grundschule ab dem kommenden Schuljahr, erreicht unsere 700 Seelen Gemeinde bereits ein extrem starkes Niveau, dass niemand von uns hätte erwarten können. Durch den jetzt nächsten möglichen Schritt, nämlich der Modernisierung unserer Ortsmitte, werden wir auch die Attraktivität unseres alten Rathauses steigern. Das seit gut fünfzehn Jahren leerstehende Objekt kann im Grunde genommen nur noch durch einen privaten Investor zu einem Wohn- und Geschäftshaus umgebaut werden. Mit der Aufwertung des Wohnumfeldes steigt natürlich auch der Wert der Immobilie!

Wer jetzt noch zu besten Konditionen in den Ortskern Irndorfs investieren und Wohnraum schaffen möchte, darf sich gerne bei der Gemeindeverwaltung melden. Die ELR Förderung kann und wird auch hier funktionieren.

Ein Dankeschön muss sein!

Wir sind noch nicht am Ende sondern gehen jetzt erst an den Start. Mein großer Dank geht an Gottlieb Riedinger vom Verbandsbauamt. Mit ihm habe ich in eiliger Abstimmung die Antragsunterlagen im Kurzpassspiel bearbeitet.

An unsere Rektorin Frau Isabell Martin, mit der Sitzung des Schülergemeinderates, der anschließenden Evaluation durch die Schüler, der Priorisierung von Spielgeräten, dem zeichnen eigener Entwürfe welche auf der Bürgerversammlung ausgestellt wurden, haben Sie eine emotionale Verbundenheit zu diesem Projekt geschaffen.

An die Presse, der Gränzbote hat über den Gnadenhof für Spielgeräte berichtet und damit unseren Nachhaltigkeitsgedanken unterstrichen.

An das MLR, das RP und den Landkreis für das entgegengebrachte Vertrauen in unsere Leistungsfähigkeit.

Es ist nicht das Eine oder das Andere ausschlaggebend, sondern die Gesamtheit aller Maßnahmen die uns einen Schritt weiterbringen.

Zuletzt danke ich noch meinem Gemeinderat, unserer Verwaltung und dem Bauhof. Mit zur Zeit vier Bauprojekten:

  1. Betreuung

  2. Ortsmitte (Spielplatz)

  3. Friedhof

  4. Feuerwehr

haben wir neben dem täglichen Wahnsinn alle Hände voll zu tun!

Danke für euren Rückhalt und die großartige Unterstützung!