Was tun beim "Black Out"?! | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Bürgermeister als Schaltstelle zwischen dem Land und den Einsatzkräften

Was tun beim "Black Out"?!

„Alles hört auf mein Kommando“!!!

… und keiner hört zu!!!

So in etwa können sie sich den IST-Zustand vorstellen, wenn wir in unserer Gemeinde auf große Schadensereignisse (Sturm, Klima, Niederschlag, Feuer) reagieren müssen, oder durch Sabotage bzw. Überlasst in einen Blackout geraten.

Wie können wir uns auf eine solche Situation vorbereiten? Wie bekommen wir einen funktionierenden Krisenstab an den Tisch? Wo sind unser Notfall und Lichtoasen? Wer versorgt die Alten und Schwachen?

Diese Fragen konnten natürlich nicht beim Seminar am 08. Oktober an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal beantwortet werden. Was aber viel wichtiger war, die 200 Zuhörer wurden eindringlich sensibilisiert, dass eine Vielzahl von Ereignissen dazu führen können, dass wir mehrere Stunden ohne Strom verweilen müssen.

Was passiert wenn es dunkel bleibt?

Als erstes werden sie feststellen das der Wecker nicht funktioniert hat. Der Lichtschalter funktioniert nicht, also nehmen sie ihre Taschenlampe aus dem Nachttisch. Sie gehen in die Küche und öffnen wie gewohnt den Kühlschrank um die kalte Milch zu holen. Die Kaffeemaschine funktioniert nicht. Wozu also die Milch. Sie zünden eine Kerze an und finden die Stimmung gemütlich. Als sie ihr elektrisches Garagenrolltor öffnen wollen finden sie heraus, dass die Welt ohne Strom voller Tücken steckt. Weder Internet noch 5G können ihnen jetzt noch helfen, denn nach spätestens drei Stunden brechen die Netze zusammen. Kindergärten und Schulen sind unmittelbar betroffen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen laufen im Notbetrieb weiter. Sie suchen nach Informationen, doch ihr Radio hat kein Batteriefach. An wen können sie sich nun wenden?
Wohin gehen sie bei einem flächendeckenden Stromausfall?

Die Gemeinde Irndorf wird sich auf ein solches Szenario vorbereiten müssen und auch sie sollten entsprechende Vorkehrungen treffen.

Überprüfen sie ihre Vorräte und stocken sie bei Bedarf auf. Je besser sie sich selbst versorgen können, desto geringer ist das Risiko, dass die Gemeinde im Ernstfall überfordert sein wird.

Zwar geht momentan niemand von einer unmittelbaren Gefahr für unsere Region aus, doch sollten wir uns alle bewusst werden, dass eine solche Situation eintreten kann und wir uns besser jetzt darauf vorbereiten.

Denn eine Kommunikation wie wir sie heute kennen, wird im Ernstfall kaum möglich sein.